TOP 5 der FAHRKULT-Aufkleber

Was in den 70er- und 80er-Jahren unsere Scheiben schmückte.

Atomkraft? Nein danke!

1. Atomkraft? Nein danke!

Anne Lund, eine 22-jährige Studentin aus Dänemark, hatte  im März 1975 die Idee: Mit einem orangefarbenen Wachsmalstift zeichnete Sie erstmals das Logo der Anti-Atomkraft-Bewegung mit der Sonne und dem Originalspruch „Atomkraft? Nej tak“. Bis heute wurde das Logo bereits in 45 Sprachen übersetzt.

Ein Herz für 80 Millionen

2. Ein Herz für 80 Millionen

1978 gründete der Axel-Springer-Verlag die Aktion „Ein Herz für Kinder“, eine Hilfsorganisation, die Kinder und Familien in Not unterstützt. Die 10-jährige Andrea Jürgens sang den gleichnamigen Song. Mindestens genauso bekannt machte das Logo mit dem roten Herz der Aufkleber. Laut der Axel Springer AG wurden über die Jahrzehnte 80 Millionen davon verteilt.

3. Willst du viel …

3. Willst du viel …

Von 1972 bis 1984 (und im Jahr 2003 als Retro-Variante) befanden sie sich auf den Spülmittelflaschen: die gefürchteten „Prilblumen“. Die bunten Blüten aus Kreissegmenten waren eigentlich für die Küche gedacht – und nicht für die Heckscheibe oder die Karosserie. Doch immer wieder wurden die Deutschen schwach …

„Könner fahren gelassen“

4. „Könner fahren gelassen“

Der Deutsche Verkehrssicherheitsrat startete in den 70er- und 80er-Jahren die Kampagne „Hallo Partner, danke schön“. Das Ziel: Mehr Rücksicht auf Deutschlands Straßen. Gefühlt war es ein Erfolg – und darum rufen heute einige Zeitgenossen nach einer Neuauflage, ob das es wieder heißt: „Könner fahren gelassen!“

Roter Aufkleber für 35 Stunden

5. Roter Aufkleber für 35 Stunden

Bald ist es 30 Jahre her, dass die Industriegewerkschaft Druck und Papier und die Industriegewerkschaft Metall um den Einstieg in die 35-Stunden-Woche stritten. Auf vielen Heckscheiben waren damals die roten Aufkleber mit dem Motto „Arbeitszeit verkürzen heißt Arbeitsplätze schaffen“ zu sehen.